Tarifvertrag hotel und gaststättengewerbe brandenburg

Offizielle Regierungsstatistiken aus dem Jahr 2017 zeigten, dass in Chinas Städten 19,56 Millionen Gast- und Hotelangestellte im privaten Sektor oder selbständig beschäftigt waren und weitere 2,66 Millionen Beschäftigte im so genannten “städtischen nicht-privaten Sektor”, zu dem staatliche Organisationen, staatliche Unternehmen und börsennotierte Unternehmen gehören. 48 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten im Westen und 25 % im Osten waren von branchenübergreifenden Tarifverträgen betroffen (2009: 48 % bzw. 26 %). Weitere 2 % der Beschäftigten in Westdeutschland und 7 % der Beschäftigten in Ostdeutschland waren durch einen Tarifvertrag auf betrieblicher Ebene abgedeckt (2009: 4 % bzw. 7 %). Alle von der Gewerkschaft bisher ausgehandelten Tarifverträge gehen jedoch von einer sehr niedrigen Basis aus. So gab ihnen beispielsweise das im September dieses Jahres unterzeichnete Abkommen für die Catering-Industrie für Peking, das 83.000 Arbeitnehmer umfasste, nur eine Lohnerhöhung von 150 Yuan pro Monat, wodurch ihr garantiertes monatliches Einkommen auf 2.250 Yuan und 2.450 Yuan stieg, weit unter dem, was man als existenzsichernden Lohn in der chinesischen Hauptstadt bezeichnen könnte. Hotel- und Gastangestellte gehören zu den am schlechtesten bezahlten Arbeitnehmern in China, sie haben nur wenige Leistungen, arbeiten lange Stunden, oft unter starkem Druck und haben wenig Arbeitsplatzsicherheit. Und doch werden diese Arbeitnehmer in der Regel nur dann kollektive Maßnahmen ergreifen, wenn sie an ihre Grenzen stoßen.

Fast alle auf der Streikkarte aufgezeichneten Proteste von Hotel- und Gaststättenarbeitern sind auf plötzliche Betriebsschließungen zurückgeführt worden, die Arbeitnehmer arbeitslos machen und mehrere Monate Lohn im Verzug schulden. Unter diesen Umständen bleibt den Arbeitnehmern nichts anderes übrig, als Proteste zu inszenieren, in der Hoffnung, dass die lokalen Behörden eingreifen und ihnen helfen, ihre Löhne wiederzuerlangen. Tarifvertrag für die Hotel-, Gaststätten- und Freizeitbranche (kurz gesagt) für den 1. Februar 2018 bis 31. März 2020 Die erste nationale Studie zur Saisonarbeit wurde Ende 2010 veröffentlicht. Im Auftrag der FAFIH trägt sie zur Entwicklung eines ehrgeizigen Schulungsprogramms für Saisonarbeiter in der Branche bei. Im Jahr 2007 gibt es unter den 1.611.600 bezahlten Stellen im Hotel- und Gaststättengewerbe 101 400 Saisonstellen für den Winter 2006-2007 und 301 200 Saisonstellen für den Sommer 2007. “Diese Studie liefert harmonisierte und vergleichbare Daten über die Saisonarbeit und stellt somit eine gute Arbeitsgrundlage dar”, erklärt Dominique Fournié, Department of Labour, Employment and Professionalization von Cereq. Es war ein notwendiger erster Schritt für die FAFIH, um ein Entwicklungsprogramm für saisonal Beschäftigte zu pilotieren. Die Hauptschwierigkeit liegt in der Kommunikation mit einem Publikum, das außerhalb der Saison nicht leicht zugänglich ist. Trotz der Einrichtung einer eigenen Website (www.saisonniers-hotel-resto.fr), regionaler Informationskampagnen oder der Einführung von Staffeln sind Saisonarbeiter nicht gut genug informiert.

Der HORECA-Sektor bleibt ein Bereich der Integration junger Menschen: Der Anteil der Menschen unter 25 Jahren ist doppelt so hoch wie der aller Wirtschaftssektoren. Mit Ausnahme der qualifiziertesten erhalten junge Arbeitnehmer leicht einen ersten Arbeitsplatz in diesem Sektor. Es gibt jedoch Abweichungen je nach Ausbildungsgrad und gewählter Spezialität. Die Wahl des Lernens als Ausbildungsweg scheint die beste zu sein: Die ehemaligen Auszubildenden haben besseren Zugang zu Arbeitsplätzen mit besseren Bedingungen (mehr Dauer- und Vollzeitarbeitsplätze), während der Lohnvorteil nicht signifikant ist.